Küstenmotorschiff

Auch in diesem Jahr haben wir zwei Bastelprojekte an den Start gebracht. Mit den Kindern wird die Hafenbarkasse „Felix“ von Krick gebaut, die etwas Fortgeschrittenen bauen ein Küstenmotorschiff nach Plan.
Die Idee dazu entstand eigentlich im Rahmen einer vereinsinternen Weiterbildung. Ein Modellbauer hat diesen Plan gezeichnet und für ein Projekt zur Verfügung gestellt. Ich habe bei dem Projekt mitgemacht und anhand diesem Modell den Rumpfbau im Rahmen eines Unterrichtes veranschaulicht. Das Interesse an diesem Modell war so groß, dass wir diesen jetzt in einem Bastelprojekt nachbauen werden. Der Zeichner des Plans hat sofort die Erlaubnis zur Nutzung des Plans erteilt und verfolgt den Fortschritt aufmerksam. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Wolfgang.

So treffen sich jeden Mittwochabend sechs Modellbauer, die sich an ihren ersten Rumpf auf Spant wagen. Der Rumpf wird wie vorgegeben einheitlich gebaut. Was letzten Endes auf den Rumpf gesetzt wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Da mir die Zeichnung vorlag, habe ich die einzelnen Spanten ausgedruckt und im Kopierladen entsprechend vervielfältigen lassen. Auch das Pappelsperrholz für die Spanten haben ich für alle Teilnehmer besorgt.
Am ersten Abend wurden die Spanten grob ausgeschnitten und auf das Pappelsperrholz geklebt.
War eine lustige Sache, da der ganze Raum nach kurzer Zeit nach Klebstoff stank.
Wir kamen gut voran und so konnten wir in der zweiten Woche bereits mit dem aussägen der Spanten beginnen. Alle Teilnehmer arbeiteten voll konzentriert an den Dekupiersägen und man konnte es ihnen ansehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat. War halt mal etwas ganz anderes.
Einige haben sogar Spanten mit nach Hause genommen, weil sie es kaum abwarten konnten.

 


Nach vielen Stunden des Sägens waren die Spanten ausgesägt und konnten nachgearbeitet werden.
Die Kanten wurden mit Schleifpapier geglättet und Unebenheiten ausgeglichen.

Am 12. November haben wir dann damit begonnen, die Spanten auf das Hellingbrett zu stellen. Eine gelungene Abwechslung nach so vielen Sägearbeiten. So wurden zuerst die Spantenabstände auf das Hellingbrett gezeichnet und die Vierkantleisten aufgeschraubt. An diesen wurden dann nach und nach die Spanten befestigt. Die Zeit verging so schnell, dass nach drei Stunden das halbe Spantengerüst stand.

Auf den Bildern sind vier der sechs Modelle zu sehen.