2015/2016 - Springer Tug

Jugendbastelprojekt 2015/2016
Springer Tug „Ramborator“ von aero-naut
Von Mirco Pommerening

Aufgrund der tollen Erfahrungen aus den vergangenen Bastelprojekten und der Nachfrage nach einem neuen Bastelprojekt, haben wir uns entschieden, im Jahr 2015 wieder ein Bastelkurs für Kinder und Jugendliche anzubieten. Schnell fanden sich sechs interessierte Kinder im Alter von 7-11 Jahren. Da wir schon einige Erfahrungen in den letzten Jahren sammeln konnten, haben wir uns in diesem Jahr für den Bau eines Springer Tugs entschieden. Die Bauweise ist recht einfach gehalten, der Rumpf und die Aufbauten sind sehr solide und der Einsatzzweck dieser Boote ist einfach am umfangreichsten. Diese Boote dienen zur Schiffsrettung, zum Spielen von Wasserball, oder ziehen/schieben von Schiffen oder Objekten.
Um die Bauzeit zu verkürzen, haben wir uns für den Baukasten des „Ramborator“ von aero-naut entschieden.

Inhalt Schnellbaukasten
Alle zum Bau erforderlichen Sperrholzteile mit entsprechenden Passungen zum Zusammenstecken und Verkleben. Der Bausatz enthält weiterhin Leisten, Welle und Ruder sowie den Beschlagsatz. Die farbige Anleitung ist mit vielen Bauskizzen versehen.

RC-Funktion
Ruderverstellung
Geschwindigkeitsregelung
Sonderfunktionen nach eigenem Ermessen

Technische Daten
Länge ü.a. ca. 455 mm
Breite ca. 200 mm
Gesamtverdrängung bis ca. 1,5 kg

 

Am 24. Oktober 2015 starteten wir mir mit unserem Bastelprojekt.

Da die Beschaffung der Baukästen nicht so ganz einfach war und wir mit längeren Lieferzeiten rechnen mussten, waren die Baukästen leider zur ersten Bastelstunde noch nicht eingetroffen. So wurde diese Stunde genutzt, um die Kinder kennen zu lernen und deren Modellbau Erfahrungen zu erfragen. Weiter wurden noch offene Fragen beantwortet.

Samstag, 31.10.2015

Fünf der sieben Baukästen (ein Baukasten für den Modellbauclub zum Vorbauen) lagen auf den Basteltischen. Leider wurden noch nicht alle geleifert. Aber nicht so schlimm. Wir planten für die ersten Stunden die Herstellung des Modellständers. Ein Vereinsmitglied hat in seiner Schreinerei die für den Bootsständer benötigten Holzbrettchen schon in ausreichender Stückzahl auf das richtige Maß zugeschnitten. Eine Stunde vor Bastelbeginn habe ich dann mit der Stichsäge die passende Rundung nach Vorlage des Schiffsrumpfs ausgesägt.
Die Kinder haben die Kanten der Rumpfauflage dann noch ordentlich verschliffen und den Modellständer zusammen geklebt.
Da noch reichlich Zeit übrig war, haben wir die Gruppe aufgeteilt. Da nicht ausreichend Baukästen vorhanden waren, haben wir die Gruppe geteilt. Drei der Kinder haben das Steuerhaus, die anderen drei Kinder haben die hintere Luke und das Maschinenhaus zusammengebaut.
Am Ende des Tages standen sieben Modellständer, drei Steuerhäuser, sowie jeweils drei Luken und Maschinenhäuser auf den Basteltischen.

Samstag, 07.11..2015

Zwischenzeitlich trafen auch die zwei letzten Baukästen ein. So konnten zuerst einmal die übrigen Luken, Maschinenhäuser und die Steuerhäuser gebaut werden.
Im Anschluss sollte es an den Rumpf gehen. Beide Seitenteile wurden ausgetrennt und glatt geschliffen. Die Querstreben wurden nach und nach eingeklebt. Beim nächsten Mal würde ich es mit Sekundenkleber machen. Der Holzleim härtet nicht schnell genug und immer wieder musste nachgebessert werden. Mit viel Aufwand standen zur späteren Stunde sechs halbfertige Rümpfe auf den Tischen. Da diese erst einmal trocknen mussten und noch etwas Zeit übrig war, wurden die Fundamente für das Steuerhaus und die Luke zusammen geklebt.

Samstag, 14.11.2015

Das Grundgerüst des Rumpfes konnte in den letzten Tagen in aller Ruhe durchtrocknen. Nach einer kurze Kontrolle, ob auch wirklich alle Bodenbalken, Deckverstärkungen, Bug- und Heckspiegel fest mit den Rumpfseitenteilen verklebt waren, ging es an die Vorbereitung für das Verkleben der Bodenplatte.

Diese sollte mit Sekundenkleber von einem Erwachsenen verklebt werden. Nachdem die Kinder die Bodenplatte und die Auflageflächen geschliffen hatten, wurden nach und nach die Rümpfe mit Sekundenkleber bestrichen und die Bodenplatte aufgelegt und angepresst.
Einige Verklebungen verliefen auf Anhieb ganz gut, bei einigen musste ein bisschen nachgebessert werden, da sich die Bodenplatte aufgrund der hohen Spannung an manchen Stellen wieder löste. Die Rümpfe wurden in die Schiffsständer gestellt und mit einem Akku beschwert. So konnten die Rümpfe erst einmal ruhen.

Zwischenzeitlich widmeten wir uns den Schubdalben. Diese zwei Schubdalben am Bug des Schiffes bestehen aus jeweils zehn einzelnen Bauteilen. Eine sehr klebrige Angelegenheit. Auch diese Bauteile mussten erst einmal durchtrocknen.
Da noch ein bisschen Zeit übrig war, suchten wir uns alle Bauteile für das Ruder zusammen und leimten es nach Vorgabe im Bauplan zusammen. Die Ruderwellen wurden von mir an einer Schleifmaschine im unteren Bereich angeschliffen. Im Anschluss klebten die Kinder die Ruderwelle in das Ruder.

Samstag, 21.11.2015

Erst muss die Antriebseinheit eingebaut werden, bevor wir das Deck auf den Rumpf kleben können.
Die Welle mi Kupplung wurde zuerst an den Motor montiert. Die Motorplatte wurde entgratet und geschliffen. Nun konnte der Motor mit zwei kleinen Schrauben an die Motorplatte geschraubt werden.

Im nächsten Schritt musste der Keil von unten an die Bodenplatte geklebt werden. Der Antriebsstrang wurde von innendurch sie Bodenplatte geschoben. Von außen wurde anschließend der Wellenträger durch den Schlitz in der Bodenplatte bis in die Öffnung des Motorträgers geschoben. Zuletzt noch alles ausrichten und verkleben.

Während der Trockenpause bereiteten wir das Deck vor. Die in der letzten Woche angefertigten Steuerhaus- und Lukenfundamente passten wir an die Decksöffnung an und verklebten diese anschließend mit dem Deck.

Nach dem Aufräumen wurde noch eine Runde Kicker gespielt.

Samstag, 28.11.2015

Servohalterung


Samstag, 12.12.2015

Innenlackierung
Süllrand hinten