THEODOR HEUSS

Seenotrettungskreuzer

Die Theodor Heuss war ein zwischen 1957 und 1985 im Dienst der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) stehender Seenotkreuzer der 23,2-m-Klasse, der 1956 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6320 erbaut wurde. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautete KRS 2.
Das Tochterboot Tedje hatte die interne Bezeichnung KRT 2.

Der Kreuzer wurde nach dem damaligen Schirmherrn der DGzRS, dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Theodor Heuss benannt. Taufpatin war die Schwiegertochter von Theodor Heuss.

Der Name des Tochterbootes ist eine norddeutsche Verniedlichung des Vornamens Theodor.

Vom 7. März 1957 bis zum 17. Juni 1963 war die Theodor Heuss auf der Insel Borkum stationiert.
Dann erfolgte die Verlegung nach Laboe - Dienstbeginn war am 21. Juni 1963 bis zur Außerdienststellung am 29. Mai 1985.

Die Theodor Heuss selbst (ohne Tochterboot) wurde nach der Ausmusterung an einen Privatmann verkauft und fuhr bis 2008 umgebaut zu einem Kabinenkreuzer und in einer anderen Farbgebung auf der Weser unter dem Namen Frido Spatz. Im Jahr 2008 wurde sie an einen Hamburger Reeder verkauft und in Hirtshals/Dänemark komplett renoviert.
Bei der Theodor Heuss, die seit 1987 im Deutschen Museum in München zu besichtigen ist, handelt es sich daher nicht um das Original, sondern um das Schwesterschiff H. H. Meier, das 1985 in Theodor Heuss umbenannt wurde.
Das Tochterboot Tedje wurde zunächst als Exponat in Norddeich vor dem dortigen Rettungsschuppen ausgestellt und 1996 ebenfalls (separat) an privat verkauft.

Quelle: WIKIPEDIA
http://de.wikipedia.org

Technische Daten

Maße (Länge x Breite):
Maßstab:
Gewicht:
Motor:
Akku:
Fahrzeit:
Bauzeit:
Eigner:

92 cm x 24 cm
1:20
3,0 kg
SPEED 600
6 V Bleiakku
ca. 4 Stunden
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Dieter Frey

Besonderheiten

Soundmodul Navy mit 5 Geräuschen.
Beiboot kann abgelassen und separat betrieben werden.
Es handelt sich um eine der ersten Modelle der Theodor Heuss wobei der Rumpf noch ganz aus Styropor gefertigt ist.