BERLIN

Seenotkreuzer

Die Seenotkreuzer der 27,5-Meter-Klasse sind als Schweißkonstruktion ganz aus seewasserbeständigem Leichtmetall in bewährtem Netzspantensystem gebaut und zeichnen sich besonders durch ihre hohe Seetüchtigkeit und ihre sich selbstaufrichtenden Eigenschaften aus. Sie sind für den Einsatz bei jedem Wetter im Küstengebiet und auf hoher See bestimmt. Sie besitzen in Grundsee und Brandung gute See-Eigenschaften, manövrieren einwandfrei, überstehen heftige Grundstöße und -berührungen und sind in der Lage, unter schwersten Bedingungen beim Havaristen längsseits zu gehen. Durch ihre Anordnung von Tanks und Leerzellen ist das Innere der Boote bei eventuellen Beschädigungen durch eine zweite Haut, im Bereich der Kühltaschen sogar durch eine dritte, geschützt.

Gebaut wurde die BERLIN 1985 bei der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack. Ihr Tochterboot trägt den Namen STEPPKE. Stationiert ist der Seenotkreuzer seit seiner Indienststellung am 29. Mai 1985 auf der Station Laboe im Fischereihafen. Das Rufzeichen der BERLIN lautet DBAH. Benannt ist sie nach der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Der Name des Tochterbootes bezeichnet in der Berliner Mundart einen pfiffigen Jungen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
www.DGzRS.de

Technische Daten

Maße (Länge x Breite):
Maßstab:
Gewicht:
Motor:
Akku:
Fahrzeit:
Bauzeit:
Eigner:

110 x 26 cm
1:25
ca. 7 kg
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Rolf Hauser

Besonderheiten

- Tochterboot kann abgesetzt und dann separat betrieben werden
- nautische Beleuchtung / Einsatzbeleuchtung
- funktionsfähige Löschkanonen
- Dieselgeräusch